Im Jahre 1823 erwarb Fürst Johann I von und zu Liechtenstein von Moritz Reichsgraf von Fries die Herrschaften Neulengbach und Plankenberg, einige Jahre vorher von Fürst Trauttmansdorff das Gut Totzenbach. Fürst Johann I gründete das Tertiogeniturfideikommiß Neulengbach, bestehend aus den Gütern Neulengbach, Plankenberg und Totzenbach, das im Jahre 1836 an seinen dritten Sohn, Prinz Karl von und zu Liechtenstein überging. Es folgten dessen Sohn und Enkel. Letzterer verstarb 1893, worauf die Herrschaft Neulengbach an Prinz Franz, ab 1929 regierender Fürst von und zu Liechtenstein, gelangte.
Mit dem Tode des Fürsten im Jahre 1938, wurde Dr. Dipl. Ing. Prinz Hans Moritz von und zu Liechtenstein als Nachfolger seines Großonkels Besitzer dieses von Fürst Johann I, 1836 gegründeten Tertiogeniturfideikommisses. In den folgenden Jahren erfolgte auf Grund gesetzlicher Bestimmungen die Aufhebung des Fideikommißbandes auch hinsichtlich des Fürst Liechtenstein´schen Tertiogeniturfideikommisses. Nach dem Tod von Prinz Hans Moritz im Februar 2004, ging der Betrieb an seinen ältersten Sohn Mag. Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein
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